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Tulababa zu TULATU – Wie aus einem Schlaflied Kunst wurde

today7. März 2026

Hintergrund

Zwischen Fingerkribbeln und Feingefühl

TULATU ist 19 Jahre jung, kommt aus Salzburg und schreibt seit ihrem 13. Lebensjahr eigene Songs. Ihr Künstlername geht auf ein afrikanisches Schlaflied zurück eigentlich heißt es „Tulababa“, doch ihre Mama sang es ihr immer als „Tulatu“ vor. Aus dieser liebevollen Abwandlung entstand schließlich ihr heutiger Name.

Musikalisch bewegt sie sich zwischen Singer-Songwriter, Pop, Folk und elektronischen Elementen. Ihre Songs entstehen oft aus einem ganz besonderen Gefühl heraus. Sie beschreibt es selbst als „Fingerkribbeln“. Ein innerer Impuls, bei dem sie merkt: Jetzt muss etwas raus. Manchmal weiß sie noch gar nicht genau was, nur dass es geschrieben werden muss. Und genau aus diesen Momenten entstehen oft ihre stärksten Songs. Gleichzeitig fordert sie sich kreativ heraus, etwa mit Social-Media-Challenges, bei denen sie Songs zu Begriffen ihrer Community schreibt und sich bewusst in neue Emotionen hineinversetzt.

„What Is Left Of Me“ ein Stück Selbstbefreiung

Mit „What Is Left Of Me“ veröffentlicht TULATU einen ihrer persönlichsten Songs. Sie selbst sagt, es sei einer ihrer Lieblingssongs, die sie je geschrieben hat. Der Track entstand in einer Phase, in der sie sich aus einer extrem komplexen und toxischen Beziehung lösen musste.

Dabei geht es nicht um Vorwürfe oder Bitterkeit sondern um Selbstreflexion und darum, sich selbst treu zu bleiben. TULATU beschreibt sich als empathischen und optimistischen Menschen, der versucht, respektvoll zu bleiben egal, wie schwierig eine Situation ist. Genau diese Haltung spiegelt sich im Song wider. „What Is Left Of Me“ wurde für sie zu einem wichtigen Schritt, um sich aus dieser belastenden Situation zu befreien. Ein Song darüber, was von einem selbst übrig bleibt und wie man genau das wieder stärkt.

Studio, Bühne und große Ziele

Stillstand kennt TULATU nicht. Sie ist beinahe durchgehend im Studio, arbeitet aktuell an einer neuen EP und hat nach eigenen Worten „eher zu viele als zu wenige Songs“. Neben neuen Releases stehen zahlreiche Live-Shows am Plan. Inzwischen mit eigener Band, die ihren Sound noch intensiver macht.

Auch Social Media möchte sie künftig noch stärker nutzen, um mit ihrem Publikum zu interagieren und kreative Konzepte umzusetzen. Und ihre Ziele? Die formuliert sie mit einem Augenzwinkern, aber durchaus selbstbewusst: weiter wachsen, noch mehr Menschen erreichen und vielleicht irgendwann sogar Richtung Grammy schielen. Mit Songs wie „What Is Left Of Me“ zeigt sie jedenfalls, dass sie auf diesem Weg schon ein gutes Stück vorangekommen ist.

Wer noch mehr über TULATU erfahren möchte, kann sich hier das ganze wie immer hier zu Gemüte führen: 

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Geschrieben von: Manuel Köck