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Neue Euroscheine: Punkt-Form-Strich

today18. September 2026

Hintergrund

Die Euroscheine bekommen einen neuen Anstrich!

Das Salzburger Designteam PunktFormStrich hat es mit ihrem Design der neuen europäischen Banknoten ins Finale geschafft! Doch so ganz reibungslos lief der Designprozess dann doch nicht ab. Bei einem Versuch das neue Design des 200er Scheines dem aktuellen Schein anzupassen, legte Hans-Christian (Gründer) die beiden Scheine in Photoshop übereinander. Das Programm erkannte das Ganze allerdings als Fälschungsversuch und meldete, dass Photoshop das nicht unterstützt. Der Designer konnte das Projekt nicht mehr öffnen und musste sich nach einen Plan B umschauen. Anscheinend werden auch Profis nicht vor Photoshop-Sperrungen verschont. So kann es schonmal passieren, dass man der Fälschung beschuldigt wird. 

Entwurf b PunktFormStrich; Quelle: EZB

Warum bekommen wir neue Euroscheine?

Die neuen Scheine stellen ein gemeinsames Europa dar und sollen einen Wiedererkennungswert haben. Außerdem werden es die neuen Sicherheitsmerkmale erschweren Banknoten zu fälschen und auch die  Barrierefreiheit wird weiter ausgebaut. Durch Brailleschrift können auch Sehbehinderte die Scheine ohne Schwierigkeiten verwenden. Nachhaltigkeit ist auch hier von großer Bedeutung: Die Banknoten werden qualitativer produziert, sodass sie langlebiger sind. Das Ziel ist, den ökologischen Fußabdruck der Scheine um einiges zu reduzieren. 

Wer ist Punkt-Form-Strich?

Quelle: PunktFormStrich

PunktFormStrich steht nicht für die mathematische Rechenregel, sondern für das unabhängige Designstudio aus Salzburg. Sie stehen für innovative Designs und bringen ihre Identität in jedes Projekt mit ein. Das 5-Köpfige Team wurde 2017 von Hans Christian Kogler und Gregor Sams gegründet. Bisher wurde das Team mit über 20 internationalen und nationalen Awards und Nominierungen ausgezeichnet. 

Bis zum 21. September können alle Europäer ihre Stimme für ihr Lieblingsdesign abgeben. Wenn auch du Teil der Entscheidung sein möchtest, stimme hier ab!

Geschrieben von: Anastasia Kopp and Julia Eisl