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MOVIEFLASH: Bob Marley: One Love

today12. Februar 2024

Hintergrund

Mit WELLE 1 ins Kino gehen und „Bob Marley: One Love“ anschauen!

Diese Woche im WELLE 1 Movieflash schaut sich Marlena Enzesberger den Biopic über die Legende Bob Marley an. 

Und darum geht’s:

Bob Marley bleibt ein herausragender Vertreter der Popkultur, selbst über vier Jahrzehnte nach seinem Tod. Lieder wie „No Woman, No Cry“ und „Is This Love“ sind weiterhin weltweit unter den meistgespielten Songs zu finden. Dennoch übersteigt Marleys Bedeutung als Musiker des Reggae-Genres weit mehr. Erstmals wird nun seine Geschichte in einem Kinofilm erzählt: „Bob Marley: One Love“ zelebriert sein Leben und seine revolutionäre Musik, die die Welt begeisterte – allerdings nicht ohne einen hohen Preis zu zahlen.

Bob Marley: One Love ist eine bevorstehende US-amerikanische Filmbiografie unter der Regie von Reinaldo Marcus Green. Das musikalische Filmdrama erzählt die Lebensgeschichte des jamaikanischen Reggae-Sängers Bob Marley, dargestellt von Kingsley Ben-Adir.

Ihr wollt euch die Biographie von Legende Bob Marley nicht entgehen lassen? Dann WELLE 1 von 6 bis 18 Uhr hören und mit etwas Glück Tickets für „Bob Marley: One Love“ gewinnen! 🎥🍿☘️

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Bob Marley: One Love
Ab 15. Februar im Kino

Länge: 90 Minuten
Genre: Biopic, Drama, Musik
FSK: tbd

Regie: Reinaldo Marcus Green

Cast: James Norton, Lashana Lynch, Kingsley Ben-Adir, Michael Gandolfini, Tosin Cole, Anthony Welsh, Umi Myers, Nadine Marshall

© 2024 Constantin Film / All Rights Reserved

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Kritik:

In den vergangenen Jahren haben wir doch schon einige Biopics gesehen, vor allem „Oppenheimer“ bleibt uns da im Gedächtnis. Aber auch über Musiker:innen gabs einige Biopics: „Priscilla“ im heurigen Jänner, „Girl You Know It’s True“ 2023„Elivs“ 2022, „Rocketman“ 2019 oder „Bohemian Rhapsody“ 2018. Und im April bekommen wir ja auch „Back To Black“ über Amy Winehouse zu sehen. Da passt doch „Bob Marley: One Love“ perfekt in die Reihe.

Auch wenn Bob Marley schon im frühen Alter von 36 Jahren verstarb, sind 90 Minuten Filmlänge schon recht kurz, um sein musikalisches und ideologisches Werk und sein Leben darzustellen. Das merkt man leider auch, denn behandelten Themen und Figuren selbst haben wenig Tiefe. Vielleicht ist die Zeit ein Grund, warum nur 1976 bis 1978 gezeigt werden. So bekommen wir nur wenig von Marleys Zeit vor seinem Durchbruch zu sehen. Das geschieht meist in Flashbacks, die den Musiker als melancholisches Kind zeigen. Im Vergleich dazu werden musikalische Szenen wie Songausschnitte und Jam Sessions recht lange gezeigt, bei den Gesangseinlagen auch meistens Originalaufnahmen. Und da muss man leider erwähnen, dass die Szenen von Konzerten nicht so mitreißend wie z.B. in „Bohemian Rhapsody“ oder „Rocketman“, bei denen man im Kinosaal nur mit Mühe sitzen bleiben konnte.

Wovon der Film auch recht viel hat, sind Understatements. So waren nicht zwei Schützen beim Attentat vor Ort, sondern eigentlich 7, seine Frauengeschichten (auch neben seiner Ehefrau) und etliche außereheliche Kinder (bei denen sieben offiziell sind, man aber eigentlich noch mehr vermutet) und auch sein Marihuana-Konsum, der nur sehr subtil angedeutet wird. Und auch die verschiedensten Schattenseiten des Musikers werden oft außen vorgelassen: seine Eifersucht und manchmal auch Gewalttätigkeit.

Je näher der Film dem Ende kommt, desto besser wird er. Und das nicht, weil er dann zu Ende ist. Die Bilder zum Ende hin haben insgesamt einfach mehr Charakter, man kehrt in seine Heimat Jamaika zurück und hat das Gefühl, Bob Marley das erste Mal glücklich zu sehen.

Schauspielerisch kann man Kingsley Ben-Adir nur loben, denn schaut man den Film in OV, merkt man, dass er sich in der Vorbereitung wirklich einiges angetan hat. Den Akzent von Marley kauft man ihm ab, genauso wie seine Rolle.

„Bob Marley: One Love“ dreht sich zwar um die Musik von Bob Marley, aber auch um die Rastafaribewegung und politischen Aktivismus. Die Message, die einem nähergebracht wird, ist aber für alle verständlich und überall einsetzbar.

Übrigens: Wer mehr über die letzten Tage von Bob Marley wissen möchte, dem kann man nur die Doku „Marley“ von Kevin Macdonalds empfehlen 

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Filme anschauen und komische Fakten wissen – Traumjob würd ich sagen oder? Ansonsten bin ich noch für die grafischen Gestaltungen zuständig, hab mich um diese schöne neue Website gekümmert und spring hin und wieder für den Joe bei der Chartshow ein, wenn er mal wieder auf Urlaub ist. Mein Herzensprojekt sind aber die Künstler:innen aus Österreich – da schau ich, dass die auch bei uns OnAir immer mal wieder zum Einsatz kommen! ♥️

Geschrieben von: Marlena Enzesberger

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