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Von Selbstzweifel und Bizeps-Curls: Pamo spricht über „Wie Du“

today25. April 2026

Hintergrund

PAMO hat von Trap über Party-Rap bereits einiges probiert und ist schlussendlich wieder bei seinen Wurzeln gelandet: Urban Pop mit Rap-Elementen, verfeinert mit einem Hauch deutschem Indie. Seine aktuelle Single Wie Du vereint den musikalischen Werdegang des jungen Steirers in einem melancholischen Werk über Selbstzweifel, die durch den Vergleich mit anderen auf Social Media getriggert werden. 

Rapper oder Künstler?

Sich selbst bezeichnet PAMO nicht als Rapper, sondern als Künstler. Das führt er darauf zurück, dass er seine eigenen Songs schreibt, verschiedene Genres mischt und seine persönlichen Erfahrungen in die Songs miteinfließen lässt. Dabei schreckt er nicht davor zurück, sich verletzlich zu zeigen und geht sogar so weit zu sagen, dass man als Künstler:in „einen Teil seiner Seele abschneiden und herzeigen muss“. 

In „Wie Du“ macht Pamo genau das und singt über Vergleiche, die Menschen machen, wenn sie andere Personen auf Social Media sehen, die ein vermeintlich besseres oder erfolgreicheres Leben führen als man selbst. Die dadurch entstehenden Selbstzweifel seien oft schwer auszublenden. Darüber zu reflektieren und die eigenen Gedanken niederzuschreiben – oder in Pamos Fall Musik daraus zu machen – helfe bei der Überwindung dieser Zweifel. Seinen Fans hat die Musik bereits geholfen, denn die können sich mit seiner neuen Single bestens identifizieren.

Photo Credits: © Pamo-Presse

Vom Riff zum Hit

Der Entstehungsprozess von Wie Du könnte 1:1 aus einer Filmszene stammen: Das gesamte Team befindet sich an einem tschechischen See in einem Songwriting-Camp. Alle sind gerade erst aufgestanden, der eine geht duschen, die andere kocht einen Kaffee und irgendwo macht jemand Bizeps-Curl in der Ecke. Dann setzt sich der Gitarrist in seinen Sessel und beginnt jenes Riff zu spielen, das sich durch den ganzen Song zieht. Sofort ruft der Produzent vom Badezimmer aus an und besteht darauf, dass die Idee aufgenommen wird. Diese wird später weiter ausgearbeitet und bis zum Ende des Camps schließlich finalisiert. 

In Zeiten von KI und Social Media wünscht man sich mehr solche Songs mit einer einzigartigen Hintergrundgeschichte und tiefgründigem Inhalt. Aber davon können wir von PAMO in Zukunft bestimmt noch einige erwarten. Wer wissen möchte, was sonst noch in nächster Zeit bei dem jungen Wahlwiener ansteht, kann sich hier das gesamte Interview anhören: 

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Photo Credits: © Pamo-Presse

Geschrieben von: Christoph Fuchs