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Mit ihrem ersten Album Netzwerk – und vor allem der darauf enthaltenen Single Sonnentanz – haben sich Klangkarussell innerhalb kürzester Zeit zu einem der erfolgreichsten österreichischen Exporte im Bereich der elektronischen Musik entwickelt. Es folgten weltweite Tourneen, die Gründung eines eigenen Labels und viele weitere Singles. Was allerdings bisher noch ausblieb war ein zweiter Longplayer. Den liefern die beiden Salzburger Musiker jetzt nach über elf Jahren in Form des Albums Petrichor.
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Der Sound des Albums liefert das, was wir von Klangkarussell gewohnt sind, jedoch mit einigen Twists: Organischer Deep House, stellenweise gespickt mit modernen Nu-Disco und Afro-House Elementen. In welches Genre Adrian und Tobias eingeordnet werden, ist den beiden aber ohnehin egal. Im Fokus ihres Schaffens stehen Retro-Synthesizer, die einen ehrlichen und nicht ganz klinisch perfekten Sound liefern. Genau dieser ungeschliffene Sound ist es jedoch, wonach sich eine Gesellschaft womöglich gerade sehnt, die von Social Media und den unrealistischen Standards, die damit einhergehen, übersättigt ist.
Damit wären wir schon beim großen Unwort „Social Media“: Davon sind Tobias und Adrian keine großen Fans, denn „wen interessiert es, was ich zu Mittag gegessen habe, ich weiß es nicht“. Viel lieber experimentieren die beiden an neuen Synthesizer Sounds und wie sie diese in ihre kommende Tour in Form von Live-Elementen einbauen können. Ob die Tour auch nach Salzburg führt, wissen wir aktuell noch nicht, aber die Chancen stehen gut, dass die beiden im Frühjahr 2026 zumindest nach München kommen und ihr neues Album Petrichor zum Besten geben.
Auf die Frage, was die beiden veranlasst habe, in einer Zeit voller Single-Releases, Spotify Playlists und New Music Fridays ein ganzes Album zu veröffentlichen, haben sie schnell eine Antwort: Es hat sich einfach richtig angefühlt und „11 Jahre sind genug“. Der Meinung sind wir auch.
Wer noch mehr über das Duo erfahren möchte, kann sich hier das ganze Interview zu Gemüte führen:
Photo Credits: Maik Schuster
Geschrieben von: Christoph Fuchs
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