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laela im Interview bei WELLE 1

today28. Februar 2026

Hintergrund

Die Person hinter laela: Nachdenklich, sensibel, echt

laela beschreibt sich selbst als sehr nachdenklichen Menschen. Schon als Kind stellte sie viele tiefgründige Fragen über sich und ihr Umfeld. Musik war dabei immer ein Teil von ihr – zunächst ganz privat, am Küchentisch mit Gitarre, vor ihrer Familie. Lange war sie zu schüchtern, um ihre Songs zu teilen.

Das Bild der „Blumenelfe“, das sie selbst verwendet, steht für ihre sensible, verträumte Seite. Gleichzeitig studiert sie Soziale Arbeit – für sie der „weltliche“ Gegenpol zur Musik. Während das Studium viel Theorie und Kopf verlangt, ist Musik der Raum, in dem sie ihren Bauch entscheiden lässt. Genau aus diesem Spannungsfeld entsteht ihre künstlerische Identität: reflektiert, emotional und authentisch.

Intuitives Songwriting & ehrliche Emotionen

Der Schreibprozess von laela ist stark intuitiv. Oft entstehen Texte in nur fünf bis zehn Minuten – direkt aus dem Gefühl heraus. Songs wie „Licht aus“, „Erinner dich“ oder „Lieber allein“ behandeln Themen wie Nostalgie, Veränderung, innere Unruhe und das Gefühl, nie ganz anzukommen.

Besonders „Erinner dich“ steht für dieses bittersüße Zurückblicken: Man lächelt – und gleichzeitig tut es weh, weil man weiß, dass ein Moment nie wieder genauso sein wird. Für laela ist das Schreiben nicht auszehrend, sondern befreiend. Sie sagt selbst, dass sie durch ihre Texte oft erst versteht, was sie eigentlich fühlt. Musik wird so zu einem Ventil – und zu einem Spiegel ihrer eigenen Emotionen.

Zwischen Musikbusiness, Social Media & großen Träumen

Der Einstieg ins Musikprojekt entstand organisch durch ihr heutiges Team. Anfangs veröffentlichte sie alles independent, inzwischen arbeitet sie mit einem Label zusammen. Die Musikbranche erlebte sie als Mischung aus romantischer Kreativität und harter Geschäftswelt.

Social Media sieht sie dabei als Chance: Ohne großes Budget nutzt sie TikTok aktiv, um Reichweite aufzubauen. Vieles macht sie selbst, unterstützt von ihrem Team.

Ihr Ziel? Dass Musik langfristig hauptberuflich möglich wird. Noch wichtiger ist ihr jedoch, dass ihre Songs Menschen Raum geben, eigene Gefühle zu entdecken – besonders jene, für die man selbst keine Worte findet.

Bildcredits: https://www.instagram.com/p/DTIt4PHDJRA/

Geschrieben von: Stephan Prähauser