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Sei es als Frontsänger der Indie-Rock Band „At Pavillon“ oder als Solomusiker, englisch oder deutsch, Mwita Mataro singt sich durch die Branche. Der gebürtige Salzburger bringt im Oktober sein allererstes Soloalbum „Austrodrama“ heraus. Mwita Mataro singt über Themen wie Liebe, Selbstfindung und Diskriminierung gegenüber People of Color in Österreich.
In seinem erfolgreichen Dokumentarfilm „Austroschwarz“ fand Mwita Mataro sein Herzensprojekt. Der im Jahr 2025 veröffentlichte Film verbildlicht die täglichen Schwierigkeiten und Diskriminierungen von People of Color in Österreich. Durch die fiktive Figur „Blue Kid“ wird diese Ausgrenzung bildlich dargestellt. Blue Kid lebt in Greenland, einem Land voller Greens. Jeden Tag in dem Blue Kid aus seinem Haus geht, bemalt er sich mit grüner Farbe, um nicht aufzufallen. Doch eines Tages vergisst er seine Tarnung und erlebt hautnah, wie man behandelt wird, wenn man sich von seiner Umgebung unterscheidet. Der Dokumentarfilm begleitet Blue Kid und den Hauptprotagonisten Mwita Mataro auf der Suche nach der eigenen Identität.
Apropos Identität: Nach seinem Filmprojekt „Austroschwarz“ entschied sich der Musiker dazu, seine Solokarriere im Austropop zu starten. So möchte er sich ausprobieren und seine eigene Stimme im deutschsprachigen Raum finden. Auf die Frage, ob Mwita Mataro sich durch sein Album „Austrodrama“ selbst gefunden hat, hat er allerdings noch keine Antwort. In seiner Jugend war das Thema zwar präsenter, doch auch heute ist die Suche nach seiner Identität noch nicht abgeschlossen. Für den Musiker ist die Suche nach sich selbst ein immerwährender Prozess, der ihm auch Inspiration für seine Songs liefert.
Was ist der perfekte Ort, um seine große Liebe zu finden? Der Arbeitsplatz ganz sicher nicht. Auch Mwita Mataro musste dies erleben, als er Gefühle für eine Kollegin entwickelte. Eine andere Kollegin hatte den Wunsch geäußert, dass er einen Song über ihren Namen schreiben soll: nämlich Magdalena. Da er sich in dieser Zeit in die andere Kollegin verguckt hatte, nannte er seinen Crush im Song Magdalena. Somit geht es in dem Song „Magdalena“ um eine Magdalena, die gar nicht Magdalena heißt, so Mwita Mataro. Wie es mit der Liebesstory der beiden weitergeht erfahren wir leider nicht. Vielleicht kommt in einem weiteren Album die Auflösung?
Auch Themen wie Diskriminierung kommen in seinem neuen Album „Austrodrama“ nicht zu kurz. „Hund an der Kette“ beschreibt die Ausgrenzung die er als People of Color erleben musste. Menschen die Grenzen nicht respektieren und wie Hunde beginnen aggressiv zu werden. Diese Hunde, so Mwita Mataro, symbolisieren genau diese Täter:innen. In dem Song beschreibt er den immerwährenden Konflikt zwischen für sich einstehen und flüchten.
Wie Mwita Mataro sich durch seine Erfahrungen zum Songschreiben inspirieren lässt und wie er sich jetzt als Solokünstler fühlt erzählt der Sänger in unserem Podcast. Hört jetzt rein!
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Geschrieben von: Anastasia Kopp
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