Oberösterreich

Veganes Abendessen in Braunau umsonst!

today5. Oktober 2022 32

Hintergrund
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„Underground Dinner“ in Braunau

Das „Grüne Lama“ ist ein Underground Dinner eines Pärchens aus Braunau. Vegan und regional lautet das Motto der beiden, nicht zuletzt liegt dies daran, dass sie in einer ländlichen Region leben und Zugriff auf regionale und Bio-Produkte haben. In etwa alle zwei Monate findet so ein Dinner statt, bei dem sich acht Personen in den eigenen vier Wänden der zwei Hobbyköch:innen zusammenfinden und kulinarisch verwöhnt werden. Gezahlt muss dafür nicht werden, die beiden freuen sich dennoch über eine kleine Spende! Wie es zu der Idee kam, warum die Küche vegan ist und aus welchem Grund die beiden anonym bleiben wollen, erfahrt ihr im folgenden Interview!

WELLE  1: Wie seid ihr auf die Idee gekommen, ein Underground Dinner in eurem eigenen Zuhause anzubieten?

Grünes Lama: Ich war selbst einmal zu Gast bei einem Underground Dinner und hab‘ diesen „sharing-Gedanken“, also das eigene Zuhause zur Verfügung zu stellen, sehr cool gefunden. Uns war eben der biologische, vegane und regionale Aspekt sehr wichtig, da wir in der ländlichen Region, in der wir leben, viele Möglichkeiten haben das Ganze umzusetzen. Uns ist es auch wichtig zu zeigen, dass veganes Essen sehr lecker und leicht zuzubereiten ist.

WELLE 1: Aus welchem Grund wollt ihr anonym bleiben?

Grünes Lama: Das ist genau das Konzept hinter einem Underground Dinner, man weiß weder wo man hinfährt, noch kennt man die Namen der Gastgeber:innen. Man weiß nur, was es zu Essen gibt. Die Namen erfährt man dann, wenn man angekommen ist und die Köch:innen kennengelernt hat. Außerdem gehen wir beruflich völlig anderen Tätigkeiten nach, wir sind im sozialen und technischen Bereich tätig und Kochen ist nur eines unserer zahlreichen Hobbys.

WELLE 1: Grünes Lama ist ja schon ein relativ spannender Name – wie kam es zu diesem?

Grünes Lama: Der Name ist durch einen lustigen Zufall entstanden. Ich hab‘ mich bei zwei handschriftlichen Notizen verlesen. Als ich einen Restaurantnamen aufgeschrieben habe und die Schrift so unleserlich war, habe ich dann weißes Lama anstatt weißes Lamm gelesen. Musste dann schmunzeln und fand es sehr witzig. Wir haben dies dann für unseren Namen genutzt und das weiß mit grün davor ausgetauscht, damit der pflanzliche und der Bio-Aspekt repräsentiert werden.

WELLE 1: Da die Speisen alle bio und vegan sind, vermute ich einmal, dass auch ihr euch vegan ernährt. Wie kam es bei euch zu diesem Ernährungsstil?

Grünes Lama: Ja, genau. Ich hab‘ eine Zeit lang in Peru gelebt und dort ist das Meerschweinchen ein Nationalgericht. Ich habe für mich gemerkt, dass es mir extrem schwerfällt das Tier zu essen. Dann habe ich angefangen nachzudenken und bin zu dem Entschluss gekommen, dass es für mich überhaupt keinen Unterschied macht und es für die Umwelt auch besser ist auf tierische Produkte zu verzichten. Und ich wollte es einfach ‚mal probieren, da ich mir beim Blutspenden immer wieder die Werte des Cholesterins angesehen habe und irgendwie bin ich dann darauf hängengeblieben und das Fleisch geht mir auch nicht ab.

Falls der Beitrag mehr Interesse bei euch geweckt hat und ihr die zwei kontaktieren möchtet, könnt ihr das gerne unter [email protected] tun!

Das ganze Interview in voller Länge findet ihr hier!

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Geschrieben von: Stephan Prähauser

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