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MOVIEFLASH: Küss mich, Mistkerl!

today7. März 2022 18

Hintergrund
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Mit WELLE 1 ins Kino gehen und „Küss mich, Mistkerl“ sehen!

Marlena Enzesberger schaut sich diese Woche im WELLE 1 Movieflash die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Sally Thorne „Küss mich, Mistkerl“ an.

Und darum geht’s:

Hass auf den ersten Blick: Lucy Hutton (Lucy Hale) und Joshua Templeton (Austin Stowell). Die beiden Arbeitskollegen sitzen sich in ihrem Büro jeden Tag gegenüber, können sich aber nicht ausstehen. Das schaukelt sich auch noch weiter hoch, als eine Beförderung im Raum steht. Ihre Rivalität, die im ganzen Büro bekannt ist, wird nach und nach aber von Gefühlen durchzogen. Nach einer (nicht ganz unschuldigen) Fahrstuhlfahrt scheint ihre Beziehung noch komplizierter zu sein. Kann Hass zu Liebe werden? Oder ist all das berechnet und dient nur dazu, den Gegenüber aus dem Rennen um die Beförderung zu schaffen?

Das englische Buch „The Hating Game“ von Sally Thorne wird von Regisseur Peter Hutchings nicht nur inhaltlich auf die Leinwand gebracht, das Buch taucht im Film sogar auf. (Tipp: Minute 29)

Romantische Komödie zum Lachen und Lieben lässt auch euer Herz höher schlagen? Einfach WELLE 1 von 6 bis 18 Uhr hören und Kinotickets gewinnen! Ab 10. März 2022 im Kino!🍿🎥

Kritik:

„Küss mich, Mistkerl“ reiht sich in ein in die Kategorie der Filme, bei denen man schon von Anfang an weiß, wie das Ende aussehen wird. Und doch macht der Film Sinn – wenn man die Logik „Was sich liebt das neckt sich“ im Hinterkopf behält. Lucy Hale und Austin Stowell schaffen es mit ihren Darbietungen, die Kabbeleien aus dem Kindergarten in den Arbeitsalltag zu bringen. Als leichte und seichte Kost, aber dennoch ein bisschen anders als Vorgänger der romantischen Komödie kann man dabei auch über die Stereotype ein bisschen wegsehen. „Küss mich, Mistkerl“ reproduziert – wie viele andere Filme – Rollenbilder. Frauen mögen Schleifen und Yoga, Männer dürfen belästigende Kommentare erlauben, während sie in ihren schicken Anzügen stecken. Solange einem das bewusst ist, kann man darüber eben auch ein bisschen hinwegsehen

„Küss mich, Mistkerl“ erfindet nicht die romantische Komödie neu, auch die Vorhersehbarkeit des Endes bietet nicht viele Überraschungen. Die Streitereien und Sticheleien zwischen den Hauptpersonen bringen aber Witz mit rein und macht den Film dann doch kurzweilig. Fans von Rom-Coms kommen sicher auf ihre Kosten!

Movieflash-Popcorn: 7/10 🍿

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Filme anschauen und komische Fakten wissen – Traumjob würd ich sagen oder? Ansonsten bin ich noch für die grafischen Gestaltungen zuständig, hab mich um diese schöne neue Website gekümmert und spring hin und wieder für den Joe bei der Chartshow ein, wenn er mal wieder auf Urlaub ist. Mein Herzensprojekt sind aber die Künstler:innen aus Österreich – da schau ich, dass die auch bei uns OnAir immer mal wieder zum Einsatz kommen! ♥️

Geschrieben von: Marlena Enzesberger

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