Bauen & Wohnen

Neue Verordnung bei Finanzierungen

today12. April 2022 46 3

Hintergrund
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Den Traum vom schönen Heim würden sich viele gerne erfüllen. Allerdings spielt da auch der finanzielle Teil eine wichtige Rolle. Neue Richtlinien machen das Finanzieren ab Mitte 2022 um einiges schwieriger. So wird es immer wichtiger, Eigenmittel vorweisen zu können. Auch die monatliche Kreditrate darf 40% des Nettoeinkommens nicht überschreiten. Wir haben mit Andrea Printschitz, Teamleiterin für Bauen und Wohnen in der Kärntner Sparkasse, über diese Änderungen gesprochen.

Ab 01.07. diesen Jahres wird es schwieriger werden, etwas zu finanzieren. Es stehen nämliche gesetzliche Änderungen an: Die Kernaussage dieser Änderung betrifft den Umstand, dass der/die Kund:in 20% Eigenmittel haben muss. Die Verordnung an sich liegt noch nicht vor, in welcher dann auch stehen wird, ob und welche Ausnahmen es vielleicht auch geben wird.

Warum sind diese Eigenmittel denn aber so wichtig? Grundsätzlich muss man sich mal überlegen, möchte man eine Finanzierung in der Größenordnung eines Wohnraumes machen, ob das ohne Eigenmittel überhaupt geht. Wenn man nichts angespart hat, eher der Typ dafür ist, Erspartes auszugeben, muss man sich aber auch die Frage stellen, ob Eigentum zum Wohnen überhaupt das ist, was man auf Dauer haben möchte.

Unter Eigenkapital versteht man zum Beispiel Erspartes, ob auf dem Sparbuch, dem Konto oder dem Bausparvertrag – also alle Mittel, die man flüssig machen kann. Aber zum Kapital zählen auch zum Beispiel Immobilien. Hat man beispielsweise ein altes Haus, dass man sanieren möchte, aber kein flüssiges Eigenkapitel, zählt natürlich auch die Immobilie als solches. Eigenmittelkredite sind auch immer im Gespräch, da gibt es allerdings keine seriösen Möglichkeiten!

Ein weiterer Punkt in den Änderungen wird es sein, dass die monatliche Rate 40% des Nettoeinkommens nicht überschreiten darf. Das klingt doch eigentlich vernünftig. Das ist ein wichtiger Faktor, aber es hängt auch davon ab, wie man diese Rate berechnet. Ist das die Rate, die man jetzt am Beginn des Kredites bezahlt, denn diese kann ja steigen, speziell bei einem variablen Zinssatz. Oder ist es die Rate, die ich auf lange Sichte zahle, bei einem Fixzinssatz. Grundsätzlich ist dass aber natürlich vernünftig, dass nicht mehr als diese 40% vom Gesamteinkommen für das Thema Rückzahlung aufgewendet werden.

Ihr habt Fragen zur Finanzierung oder möchtet gerne auf eine solche zurückgreifen? Die Expert:innen der Kärntner Sparkasse beraten euch da hinsichtlich eurer Möglichkeiten, unterstützen auch bei Förderanträgen und holen für euch da das beste raus.

Alle Infos findet ihr auf der Website der Kärntner Sparkasse.

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Geschrieben von: Viktoria Groß

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